VORSTELLUNGEN

 

 Das paperback papiertheater bietet Inszenierungen für alle Altersstufen an. Hierbei ist das Einstiegsalter für das Papiertheater relativ jung, zumal es eine wunderbare Erstbegegnung mit Theater überhaupt sein kann.

Gespielt wird nicht in einer festen Spielstätte. Das Theater ist ein Tournee-Theater – es kommt zu seinen Zuschauern! Die Aufführungen finden in Schulen, Kitas, Bürgerhäusern, Freizeittreffs, Bibliotheken, Theatern oder zu Hause zum Kindergeburtstag oder zur privaten Feier statt.

Hierbei darf aber nicht vergessen werden, dass das Papiertheater im seinem Wesen immer eine Familienangelegenheit war. Das bedeutet auch heute: In einer Vorstellung finden nur rund 25 Personen bzw. Schüler nicht mehr als einer Schulklasse Platz.

Wir nutzen für unsere Aufführungen Reprints historischer Figuren- und Kulissenbogen. Auch die Theaterproszenien sind Neudrucke historischer Vorlagen des 19. Jahrhunderts aus Deutschland (Urania-Theater), Frankreich (Grand Opera) und Dänemark (Königliches Theater).

Die Musik kommt von der CD, gesprochen wird live, was den teilweise durchaus improvisatorischen Charakter des Spiels betont.

Preise für alle Vorstellungen nach Vereinbarung.
Pauschal- und Paketpreise sind möglich. 

Genoveva

Oper in vier Akten op. 77 von Robert Schumann
(1847/48; 1850 Uraufführung in Leipzig)
eingerichtet für das Papiertheater von Christina Siegfried

4. Akt: Waldszene (c) paperback papiertheater 2013

Robert Schumanns einzige Oper „Genoveva“, komponiert 1847/48 in Dresden, wurde im Juni 1850 urauf­geführt, wenige Wochen vor Richard Wagners „Lohengrin“. Von der Leipziger Urauf­führung, die Schumann selbst leitete, ist eine Illustration zum 4. Akt aus der „Leipziger Illustrier­ten Zeitung“ erhalten, die als Inspi­ration für die aktuelle Papiertheater-Version von Schumanns Oper diente.

Kurzbericht zur Premiere von tv Zwickau

Dauer: 1 Stunde | weitere Infomationen

Hänsel und Gretel

 Ein Märchen nach Jakob und Wilhelm Grimm

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Die allbekannte Geschichte von den armen Kindern, die sich im Wald verlaufen, der Hexe begegnen und in der höchsten Not doch einen Ausweg finden... Die berühmte Geschichte nach den Gebrüdern Grimm mit Ausschnitten aus der Musik Engelbert Humperdincks – schön nicht nur zur Weihnachtzeit!

für Familien und Kinder ab 5 Jahren

Der gestiefelte Kater

 Ein Märchen nach Jakob und Wilhelm Grimm

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Wie kommt ein Hochstapler (wenn auch widerstrebend) zu Grafen-Titel, Schloss und einer Prinzessin als Braut? Ganz einfach, er macht sich mit einem Kater auf den Weg in die weite Welt. Vorausgesetzt, dieser Kater besitzt große Schlauheit, viel Mut und hat Stiefel an...

für Familien und Kinder ab 5 Jahren

Rotkäppchen

 Ein Märchen nach Jakob und Wilhelm Grimm

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Das Mädchen hätte auf seine Mutter hören und den Weg nicht verlassen sollen. Doch der böse Wolf konnte es überreden, noch ein paar Blumen auf der Wiese zu pflücken. Das zahlt sich bitter aus – für die Großmutter und das Rotkäppchen. Aber die Rettung naht. Auch hier wieder: Frei nach den Gebrüdern Grimm mit Musik von Hans Kennel Mytha.

für Familien und Kinder ab 5 Jahren

Aladin und die Wunderlampe

Ein Märchen aus 1001 Nacht

Aladin und die Wunderlampe 

Da taucht ein dunkler Zauberer auf, verspricht Reichtum und Glück, täuscht Aladin ob seiner wahren Absichten, setzt ihn Todesgefahren aus und raubt die geliebte Prinzessin... Doch mit Hilfe des Geistes aus der Lampe wird alles wieder gut – wie im Märchen aus „1000 und einer Nacht“ eben.

für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene

Der gern-groß-werden-wünschende König und sein Narr

Ein parabelhaftes Märchen von Christina Siegfried

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Die Geschichte ist eigentlich alt und bekannt: Wieder einmal geht es um das, was im Leben unersetzlich ist, was dem Menschen hilft, sein Leben zu meistern, ihn letztlich zum Menschen macht. – Und einen König zum klugen, gerechten Herrscher. Dass dabei weise Narren, Drachen der Freude und schwarze Zauberer auftauchen, gehört zum Märchenhaften des Spiels mit Papierpuppen und monochromen Bühnenbildern.

Das Besondere der Aufführung: Live zum Spiel erklingt Musik für Viola da gamba. Die Gambistin Christiane Gerhardt begleitet das Spiel auf der Bühne mit Musik von Tobias Hume und Zeitgenossen.

Die Aufführung ist aber auch als Soloprogramm möglich. Dann kommt die Musik von der CD, gesprochen und gespielt wird wie immer live.  

Für alle von 9 bis 99

Technische Voraussetzungen

Da das Theater ursprünglich in der „guten Stube“ gespielt wurde, sind die technischen Voraussetzungen relativ simpel:

Benötigt wird

  • ein zu verdunkelnder Raum
    (ohne dass gänzliche Finsternis erreicht werden muss)
  • eine Spielfläche von 3m x 2,5m
  • ein normaler Stromanschluss
  • ausreichend Stühle/Sitzgelegenheiten für die Zuschauer(aber keine Sitzkissen!)

Das Theater und seine Spieler befinden sich auf der gleichen Ebene wie die Zuschauer – es bedarf keiner Bühne, keines Podests. Im Gegenteil, diese wären ungünstig für die Sichtverhältnisse.
Auf der andren Seite sollten die Zuschauer nicht zu niedrig sitzen (bspw. Kinder direkt auf dem Boden), da auch das die Sicht stark beeinträchtigt.

Der Abstand der ersten Reihe sollte mindestens 1,5 m betragen.
Empfehlenswert sind fünf Stuhlreihen mit insgesamt 25 Plätzen, davon die letzte möglichst erhöht oder mit höheren Stühlen ausgestattet.
Die Theaterbühne ist nicht groß, so haben die Seitenplätze ggf. nur eingeschränkte Sicht.

Ein Tipp: Erfahrene Papiertheater-Zuschauer haben immer ihr Opernglas dabei, um auch die letzten Details auf der Bühne zu erkennen.

Beispiel-Bestuhlungsplan → Download-Bereich